Die Familie von dem 25 jährigen Yunus Turgut, der im Jahre 2000 in Deutschland von den Neonazi ermordet worden ist, lebt in großer Trauer.
Der Bruder Mehemt Turgut sagte, dass die deutsche Polizei immer geglaubt habe, das es eine Blutfehde sei. „ Die Mörder wurden immer in der Türkei vermutet. Sie haben in Deutschland gar nicht gesucht“, sagte er.
Yunus Turgut ging im Jahre 2004 illegal nach Deutschland und wurde dort in einem Dönerladen erschossen. Jetzt stellte sich heraus, dass er zu den 8 Türken gehört, die von den Neonazis ermordet wurden. Sein Vater wohnt in der Stadt Elazig, er erzählt, dass sein Sohn Yunus illegal nach Deutschland gegangen ist und in der Stadt Rostock bei dem Landsmann Haydar Aydin in dessen Dönerladen gearbeitet hat. Im Februar 2004 wurde der Sohn Yunus ermordet, der Vater bedauert noch, dass sie immer noch nicht wissen, warum der Sohn gestorben sei. Die Familie Turgut möchte dass der Täter an ihrem Sohn erfasst wird. Der Bruder Mehmet Hanifi Turgut sagte:
„ Mein Sohn gab einer Bande Geld um nach Deutschland zu gehen. Zweimal wurde er erwischt und dann zurückgeschickt. Bei dritten Mal, war nicht einmal ein Jahr vergangen, da kam seine Todesnachricht. Mein Sohn arbeitete bei dem Besitzer des Dönerladens Haydar Aydin. Aydin ging früh an dem Morgen, da mein Sohn getötet wurde, und machte den Laden auf, er drehte die Gasbehälter auf und hängte den Dönerspieß auf, dann passierte der Vorfall. Uns wurde erzählt, als der Besitzer des Dönerladens dort angekommen war, lag mein Sohn auf dem Boden und er ist in dessen Armen gestorben. Uns wurde gesagt, dass mein Sohn erschossen wurde. Wir wissen immer noch nicht, warum unser Sohn gestorben ist. Warum wurde er erschossen? Als seine Leiche hierhin gebracht wurde, meinten unsere Polizisten ``Sie wollten den Besitzer des Dönerladens erschießen, sie haben deinen Sohn erschossen“ erzählte der Vater
Die deutsche Polizei glaubte immer an die Blutfehde
Der Bruder lebte ebenfalls illegal in Deutschland als Yunus Turgut starb. Er teilte mit, dass die Polizei in Deutschland sich ständig auf die Blutfehde konzentriert habe und in dieser Richtung geforscht habe. Der große Bruder Yunus sei öfters illegal nach Deutschland eingereist,erzählt Mehmet Turgut sei geschnappt worden und sei eine Weile im Gefängnis gesessen und dann nach Türkei zurückgeschickt worden. Zuletzt sei er im Jahre 2003 nach Deutschland gekommen. Der Bruder habe in Rostock gearbeitet, dabei sei er getötet worden, meint Mehmet Turgut. Er erzählt weiter:
„ AM 30ìgsten Tag, als er mit der Arbeit angefangen hatte, geschah der Vorfall. Mich haben sie auch zu Aussage eingeladen, ich habe die Aussage gemacht. Mich haben sie wegen dem Mordfall immer wieder gefragt, ob wir in der Türkei eine Blutfehde habe. Sie konzentrierten sich in dieser Richtung. Die Täter wurden immer in der Türkei gesucht. Die deutsche Polizei sagte ständig: Ihr habt bestimmt Feinde. Mich haben sie wiederholt zur Aussage gebracht. Immer hieß es: Gibt es in eurem Dorf eine Blutfehde? Die Täter sind unter euch, meinte sie ständig. Sie glaubten auf keinen Fall dass die Täter Deutsche seien könnten“
Mehmet Turgut erzählt, dass er von den gleichen Polizeibeamten die in der Deutschland befragt hatten, im Beisein eines türkisch sprechen Polizisten nochmals befragt hatten, als er die Sachen seines großen Bruders in Ankara abholen gegangen war. Mehmet Turgut sagt aus, dass er auch in dieser Aussage in der Richtung befragt wurde, dass die Türken diese Tat begangen haben könnten und er gebeten worden sei, sein Wissen nicht zu verheimlichen. Er sagt schließlich: „Mehrmals wurde nachgefragt in dem Sinne, dass ich etwas wisse und offen aufsprechen solle. Ich habe gesagt, dass ich nichts wisse“.