Die Piloten von Uludere waren 10 Tage lang traumatisiert
Die Piloten von Uludere wurden traumatisiert, als sie hörten, dass die abgeschossenen Personen Zivilisten waren. Die Piloten blieben 10 Tage in ihrem Hauptquartier.
19.02.2012 19:19



In Uludere, wo Zivilisten abgeschossen wurden, sind die Piloten, die das Militärflugzeug geflogen haben, 10 Tage nach der Vorfall nicht aus ihren Hauptquartier herausgegangen. Das Thema beschäftigt schon seit ein anderthalb Monaten die Öffentlichkeit. Angegeben wurde, dass die Piloten, die in keinem Falle an dem Entscheidungsprozess beteiligt waren, aber direkt das Manöver durchführten mussten, während dem Abschuss Zweifel bekommen hätte und dadurch nachher in psychologischen Trauma verfallen seien. Die Piloten wurden 10 Tage im Hauptquartiert isoliert gehalten. Nach den militärischen Quellen hätten die Vorfälle die Piloten psychologische negativ beeinflusst und zu ihrer Sicherheit wurde der Kontakt mit der äußeren Umwelt abgebrochen. Allerdings wurden die Zweifeln der Piloten während der Offensive nicht bestätigt.
In der Hauptstadt wird über das Gerücht diskutiert, dass die vier Piloten bei der militärischen Aktion ihre Zweifel über die Qualität des Zieles ausgesprochen hätten und als nach dem Abschuss bekannt wurde, dass 34 Zivilisten dabei getötet wurden, erlitten die sie ein psychologisches Trauma. Wurden die militärischen Nachrichtenquellen nach diesem Thema gefragt, antworteten sie, die Piloten wären 10 Tagen lang nicht aus ihren Hauptquartiert hinaus gegangen, aber nach zwei Wochen wären sie zu ihre alltäglichen Routine zurückgekehrt.

DENİZ ZEYREK - Radikal